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Kunstpreis der Stadt Meißen an Daniel Bahrmann überreicht

Ehrung für Multitalent und Förderer der regionalen Kulturszene

Im kleinen Rahmen haben heute Oberbürgermeister Olaf Raschke und Dr. Tillmann Blaschke, Geschäftsführer der Porzellanmanufaktur Meissen, den Kunstpreis der Stadt Meißen an den freischaffenden Künstler und Fotografen Daniel Bahrmann übergeben.

„Für Daniel Bahrmann ist jedes einzelne seiner zahlreichen Projekte eine Herzensangelegenheit, der er sich mit ebenso viel Leidenschaft wie Professionalität widmet“, so der Oberbürgermeister. Wer den Preisträger einmal in Aktion erlebt hat, der weiß, wie dieses Zusammenspiel aussieht. Vom ersten Flugblatt bis zur letzten Sitzgelegenheit legt Daniel Bahrmann bei all seinen Veranstaltungen selber Hand an, damit schließlich alles perfekt ist.

Seit mehr als zehn Jahren prägt er mit seinem Engagement das städtische Miteinander und kulturelle Leben in Meißen. Unter seinem Vorsitz von 2006 bis 2018 wurde der Kunstverein Meißen e. V. zu einer überregional bedeutenden Institution der Pflege und Vermittlung zeitgenössischer Kunst. Jungen und regionalen Künstlerinnen und Künstlern bot er hier ein Forum für ihr Schaffen. Bahrmann hat außerdem den jährlichen Meißner Grafikmarkt 2007 neu etabliert und ist Organisator des seit 2009 stattfindenden Literaturfestes. Das kulturelle Großereignis lockt alljährlich Bücherfreunde aus der ganzen Bundesrepublik ins Elbland, zuletzt waren es fast 20.000. Schon Monate im Voraus bewerben sich Autoren und Vorleser um einen der begehrten Programmplätze. Für die Stadt Meißen die perfekte Gelegenheit, sich den kulturbegeisterten Gästen in all ihrer Schönheit zu präsentieren.

Eine Schönheit, die auch in Daniel Bahrmanns Arbeit als Grafiker im Zusammenspiel mit seinem Kollegen Kay Leonhardt oder in seinen eigenen Foto- und Installationsarbeiten immer wieder eine Rolle spielt. Entsprechend heißt es in der Begründung der Jury zur Preisverleihung: „Die künstlerisch wertvollen Bilder Bahrmanns tragen nicht nur zur Wertschätzung Meißens bei, sondern übertragen die positive Haltung und Zuneigung des Künstlers zu unserer Stadt auch auf deren Betrachter“.

Der Kunst- und Kulturpreis

Der Kunst- und Kulturpreis ist dotiert mit 2.000 Euro und einem Unikat aus Meissener Porzellan, traditionell gestiftet von der Porzellanmanufaktur Meissen. Das wertvolle Einzelstück hat diesmal wieder Jörg Danielczyk gestaltet, selbst Kunstpreisträger des Jahres 2018. „Der Preis würdigt symbolisch die vielen Tätigkeiten und Facetten des Künstlers Daniel Bahrmann“, erklärt Manufaktur-Geschäftsführer Dr. Tillmann Blaschke. In der Mitte angedeutet ist die Blende einer sich öffnenden Kamera, ringsherum wie ein Fächer finden sich aneinander gereihte Grafikblätter. Intensiv leuchtende Spektralfarben stehen für die bunte Welt, die in den Fotografien festgehalten wird. Die goldene Perle auf der Blende symbolisiert dagegen die Kostbarkeit des Augenblicks, den die Kamera einfängt. Die Stadt Meißen vergibt den Preis an Künstler oder Kulturschaffende, deren Arbeit von großer Bedeutung für die Stadt Meißen ist. Der Preis kann sowohl an Einzelpersonen als auch an Ensembles vergeben werden. Die oder der Preisträger sollten mit ihrer Persönlichkeit und ihren künstlerischen Leistungen auf herausragende Weise das Image der Stadt Meißen mitbestimmen.

Preisträger

Die Stadt Meißen vergab den Kunst- und Kulturpreis erstmalig im Jahr 2001 – damals an Ludwig Zepner. Seit 2004 wird die Auszeichnung aller zwei Jahre verliehen. Preisträger sind Michael Winkler (2004), Karsten Voigt (2006), Andreas Weber (2008), die Stern-Combo Meißen (2010), die Künstler Kay Leonhardt (2012) und Ulrich Jungermann (2014), der Liedermacher Gerhard Schöne (2016) sowie der Porzellankünstler Jörg Danielczyk (2018).

Foto: Claudia Hübschmann
Text: Pressemitteilung der Stadt Meißen vom 4.2.2021

http://www.stadt-meissen.de/13857.html

Das Motto des Fotowettbewerbes für das Jahr 2020 lautet:
"Weinsichten"

Das Motto des Fotowettbewerbes für das Jahr 2020 lautet: "Weinsichten".
Mit dieser Themenwahl soll sowohl für den neuen Wettbewerb als auch für den neuen Weinkalender erreicht werden, dass die Fotografen mit ihren Bildern und der Motivwahl auch ein Stück ihrer persönlichen Eingebungen und Anregungen zur sächsischen Weinbergslandschaft mitbringen. Gesucht werden Fotos, die die Arbeit des Winzers im Weinberg über die Jahreszeiten hinweg zeigen und davon erzählen, wie schön und abwechslungsreich die Arbeit und die Pflege der Weinreben sein kann. Auch die Arbeit im Keller kann dokumentiert werden, schließlich wächst die Rebe im Freien, aber der Wein reift im Keller. Alle, die Freude am Fotografieren haben, sind zu diesem Wettbewerb eingeladen. Auch Profis oder Schüler, Urlauber und Besucher der Sächsischen Weinstraße sowie Einheimische können sich beteiligen. Die Aufnahmen sollten aktuell sein und aus diesem Jahr stammen. Gesucht werden Fotografien von Motiven entlang der Sächsischen Weinstraße zwischen Pirna und Diesbar-Seußlitz und den dazugehörigen Weinbauorten im Weinanbaugebiet Sachsen. Sie können Landschaften zeigen, historische und moderne Zeugnisse der Architektur, Winzer und Kellermeister bei der Arbeit, Menschen beim geselligen Zusammensein. Für den ersten Preis gibt es einen wertvollen von Kay Leonhardt gestalteten Pokal, gestiftet von der Firma Meissener Bleikristall. Die Fotos aller Preisträger werden zudem im Weinkalender veröffentlicht. Weiterhin stellt die Sächsische Winzergenossenschaft verschiedene wertvolle Preis bereit, wie die Auswahl eine Veranstaltung in der WeinErlebnisWelt oder verschiedene Weine und vom Künstler Kay Leonhardt gestaltete Somderpreise. Es gibt also viele Gründe an dem Fotowettbewerb des Kulturvereins Meißen und der Sächsischen Winzergenossenschaft teilzunehmen. Jeder Interessent kann mit maximal drei Fotos am Wettbewerb teilnehmen.

Hinweis:
Alle Fotos sind bitte per E-Mail an d.bahrmann@meissener-kulturverein.de zu senden. Einsendeschluss ist der 31.10.2020. Die Fotos sollten digital eingereicht werden in der Größe des Weinkalenders von 24cm x 24 cm mit mindestens 300 dpi (2.800 px). Zu den Fotos sind folgende Angaben zu machen: Name des Fotografen mit Adresse und Telefonnummmer sowie dessen Alter; Bildtitel und Aufnahmeort. Mit ihrer Teilnahme stimmen die Bildautoren einer kostenfreien Veröffentlichung im Rahmen des Fotowettbewerbes im Weinkalender, im Internet und in der Presse zu. Mit der Einsendung bestätigen Sie, dass sie die Rechte an den Fotos vollumfänglich besitzen. Der Teilnehmer garantiert zudem, dass die Bilder frei von Rechten Dritter sind und und bei der Darstellung bzw. Abbildung von Personen keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Falls auf dem Foto eine oder mehrere Personen konkret erkennbar abgebildet sind, müssen die Betreffenden damit einverstanden sein, dass die Bilder veröffentlicht werden. Die Ergebnisse werden in der folgenden Mai-Ausgabe des Winzerkuriers und nach der Präsentation des Weinkalenders und der Siegerfotos veröffentlicht. Die Preisträger ermittelt eine sachkundigen Jury des Kulturvereins und der Sächsischen Winzergenossenschaft. Die Jury behält sich die Bewertung und Veröffentlichung der eingereichten Fotos vor. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preisträger können sich wie immer auf wertvolle Preise freuen! Für eventuelle Rückfragen steht Ihnen Daniel Bahrmann, Vorsitzender der Jury, gern zur Verfügung. Telefon: 03521-4070806 oder 0151-58789008 (Mobil)


Kunst in der Kirche  - Neu.JC

Unter dem Titel „Neu.JC“ findet am ersten März-Wochenende in der Johanneskirche in Meißen eine Multimedia-Aktion mit Ausstellung und Begegnungsmöglichkeit statt. Mehrere Künstler haben sich zusammengefunden um einen Raum neu zu erobern.

Gespannt sein dürfen Sie auf Metall- und Folieninstallationen, Malerei (u.a. Maren Sengle, Karin Sauke), Fotos (Daniel Bahrmann), Improvisationen (Julia Richert), Poetry-Slam (Jonny Renger) und Musik (u.a. mit Dom-Kantor J. Bräunig). Verbunden werden die Elemente durch eine Lichtinstallation von Josua Fuß.

Neugierig? Dann finden Sie vielleicht schon bei der Eröffnung am Freitag 2.3.2018 um 20.00 Uhr heraus, was die Buchstaben JC im Ausstelllungstitel bedeuten. Bei der Hauptveranstaltung am Samstag, 3.3. um 20.00 Uhr wird das Lichtdesign lebendig, dazu die Improvisation von Julia Richert und Kantor Bräunig an der Jehmlich-Orgel. Bei einer Performance werden die unterschiedlichen Genres miteinander verbunden. Eine neue Sichtweise entsteht und geben Raum zum Verweilen.

Wenn Sie sich vorher die Ausstellung ansehen wollen, können Sie ab 14.00 Uhr kommen. Keine Zeit am Samstag? Dann kommen Sie doch am Sonntag ab 14.00 Uhr zur Ausstellung. In der Zeit zwischen 16.00 und 18.00 Uhr gibt es ein Finale mit Überraschungen.

Kunst in der Kirche, Neu.JC
Fr. 2.3. bis So. 2.3.2018
Johanniskirche, Meißen 
Kontakt: Karin Sauke: 01515-8138135



 
Fotograf Daniel Bahrmann Meißen